Ozondesinfektion

Ozon zur Entkeimung von Luft und Oberflächen

Die Ozondesinfektionssysteme ergänzen die UV-C Entkeimung insofern, als dass Ozon als flüchtiges Gas auch die Stellen entkeimt, die mit der UV-C Strahlung nicht erreicht werden - bspw. weil sich die zu entkeimenden Bereiche der Strahlung entziehen (Schattenwurf).

Ausgangsbasis für diese Entwicklung war der Einsatz von UV-C Lampen mit einer Wellenlänge <200 nm zur Generierung von Ozon in industriellen Abluftanlagen zur Eliminierung von organischen Gerüchen und Fetten. Ozon  - auch Aktivsauerstoff genannt, kommt die Eigenschaft zu, als flüchtiges, instabiles Gas eine starke Reaktionsfreudigkeit mit vorwiegend organischen Bestandteilen der Luft auszuweisen. Im Rahmen dieses Oxidationsprozesses - auch photolytische Katalyse genannt - wird das Ozon vollständig verbraucht und zerfällt wieder zu Sauerstoff. In der Wissenschaft haben sich bereits verschiedene Institute mit dem Thema der Ozonentkeimung bzw. deren Auswirkungen auf Mikroorganismen befasst. 

Der Prozess der photolytischen Katalyse ist ein der Umwelt "entliehenes" Verfahren zur Reinigung der Luft. So ist beispielsweise an besonders heißen und schwülen Tagen die Luft stickig und mit Schadstoffen durch Verkehr und Industrie beladen. Bei einem sich dann bildenden Gewitter bzw. Blitzschlägen wird Ozon in geringen Konzentrationen gebildet, so dass die Luft anschließend wieder als klar und sauber empfunden wird. Ähnlich verhält es sich mit der Luftreinheit in unterschiedlichen Höhen. So wird auch heute noch Asthmatiker empfohlen, Urlaub in den Bergen zu verbringen, da in großen Höhenlagen die Luft eine höhere - wenn auch sehr geringe - Ozonkonzentration hat, die dazu führt, dass die Luft dort klarer und reiner ist im Vergleich zum typischen "Flachland". Die Meldungen im Radio über hohe Ozonkonzentrationen an heißen Sommertagen ist daher nichts anderes als eine Angabe über die Luftverschmutzung, so dass dem Begriff "Ozon" umgangssprachlich ein fälschliches Image anheftet. Im Rahmen von Anwendungen zur Reinigung der Abluft, oder für die Nutzung von Entkeimungsaufgaben, hat sich Ozon - richtig angewendet - als effektive und umweltfreundliche Alternative zu chemischen Prozessen bewährt.

Bei der Ozonentkeimung handelt es sich um eine Technik, bei der durch kontrolliert erzeugtes UV-Licht in Verbindung mit dem Luftsauerstoff reines Ozon erzeugt wird - ein umweltfreundliches Verfahren, das der Natur nachempfunden wurde und bei dem keinerlei gefährliche Nebenprodukte wie Stickoxide entstehen. Sobald Ozon die Verbindung mit den Mikororganismen und natürlich auch mit den Geruchsmolekülen eingegangen ist, zerfällt es und als Restprodukt entsteht Sauerstoff. Der frische Duft nach der Anwendung der Ozondesinfektion gleicht dem nach einem Gewitter und unterstreicht die natürliche Art der Luftreinigung. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Ozon ausschließlich durch die Wellenlänge des Lichtes erzeugt wird und somit Stickoxide, die bei der Bildung von Ozon durch Hochspannung entstehen, vermieden werden.

Weiterführende wissenschaftliche Studien zum Thema Ozondesinfektion finden Sie hier:

 

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