• Luftreinigung bei der Aroma- und Würzmittelherstellung

    Luftreinigung bei der Aroma- und Würzmittelherstellung

  • Luftreinigung bei der Aroma- und Würzmittelherstellung

    Luftreinigung bei der Aroma- und Würzmittelherstellung

    Luftreinigung bei der Aroma- und Würzmittelherstellung

    Die industrielle Herstellung von Würz- und Aromastoffe gewinnt deutlich an Bedeutung. Bei der Herstellung entstehen häufig starke Gerüche, die mit der kalten Verbrennung deutlich reduziert werden können

    Das Aroma bezeichnet den spezifischen Geruch oder Geschmack, der durch einzelne chemische Verbindungen oder Stoffgemische in Erzeugnissen wie Lebensmitteln und Arzneimitteln verursacht wird. Viele Aromen sind auf chemische Verbindungen (sogenannte Aromastoffe) zurückzuführen, die zur Klasse der Aromaten, Ester, Terpene, Alkylpyrazine, Aldehyde oder Ketone gehören (siehe dazu Aromaaktivitätskonzept).

    Die Herstellung von Aromastoffen gewinnt wirtschaftlich zunehmend an Bedeutung.
    Thermisch gewonnene Reaktionsaromen entstehen durch kontrolliertes Erhitzen zucker- und stickstoffhaltiger Zutaten (z. B. Traubenzucker mit Rindfleischextrakt). Das Aroma bildet sich, wie etwa beim Backen von Brot oder dem Braten von Fleisch, erst durch Erhitzen.

    Raucharomen entstehen, wenn Rauch in Wasser kondensiert, d. h. aufgefangen wird. Um Raucharomen herzustellen, müssen Hersteller bestimmte gesetzliche Bedingungen hinsichtlich Temperatur, Wassergehalt des Holzes und Luftzufuhr einhalten und streng kontrollieren.

    Für die oben aufgeführten Prozesse werden seit langem Biofilter oder thermische Nachverbrennungsanlagen eingesetzt. Während ein Biofiter vor allem sehr viel Platz verbraucht und auch hinsichtlich Wettertemperatur und Feuchtigkeit sehr empfindlich ist, zeichnen sich thermische Nachverbrennungsanlagen vor allem durch hohe Energiekosten aus. Ein deutlich energieschonenderes Verfahren stellt hingegen die UV-C/Ozon Technik dar. Das modulare Abluftreinigungssystem beseitigt Gerüche und in Kombination mit einem Wäscher auch Raucharomen aus Heißrauch- und Kaltrauchkammen.

    Anlagenkomponenten:

    • Gas- bzw. Rauchwäscher (bei im Abluftstrom enthaltenem Heiß- oder Kaltrauch)
    • Kondensator (Bei im Abluftstrom enthaltenem Heiß- oder Kaltrauch)
    • UV-C/Ozon Abluftreinigungsanlage
    • Reaktionsstrecke
    • Katalysator

    Vorteile:

    Die Betriebskosten sind im Vergleich zu thermischen Nachverbrennungsverfahren sehr gering. Einsparungen bis zu 80% sind realistisch. Der hohe Abscheidewirkungsgrad sichert die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte nach TA-Luft und den VDI-Richtlinien. Die Wartungsaufwendungen sind gering, da die Abluftreinigungsanlage keinem thermischen Verschleiß unterliegt.

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