Lebensmittelindustrie
Auch bei der industriellen Herstellung von Produkten wie z.B. Kartoffelchips, Frühlingsrollen sowie Fisch- und Fleischgerichten entstehen stark fetthaltige Brüden.
Durch Fettablagerungen in den Abluftsystemen kommt es zu üblen Gerüchen und zu einer erhöhten Brandgefahr.
UV-C-/Ozon-Abluftreinigungsanlagen von oxytec bieten eine ökonomische und umweltfreundliche Alternative zu chemischen Reinigern, Biofiltern und thermischen Nachverbrennungen.
Anwendungen:
Industriefriteusen und -bräter
Räucheröfen
Fettschmelzen
Industriefriteusen und -bräter
Der Einsatz herkömmlicher Verfahren wie Biofilter und/oder vorgeschaltete Wäscher bzw. thermische Nachverbrennungen zur Eliminierung heißer Fettdämpfe (Brüdenabluft) birgt viele Nachteile:
- Biofilter verhalten sich kritisch, im Sinne von „durchschlagender Abluft“, wenn keine kontinuierliche organische Abluft zugeführt wird, z.B. in Zeiten von Betriebsunterbrechungen. Auch stellen jahreszeitliche Schwankungen hinsichtlich Wärme/Kälte, Trockenheit/Nässe erhöhte Anforderungen an die Pflege des Biofilters. Zudem sind Biofilter ein Nährboden für schädliche Bakterien.
- Thermische Nachverbrennungen eliminieren die Brüdenabluft, sind jedoch in der Unterhaltung und Wartung sehr teuer und aufwendig. Um zumindest einen Teil der Energie der thermischen Nachverbrennung zu nutzen wird i.d.R. das Thermalöl der Friteuse erhitzt. Berechnungen zeigen jedoch, dass das Thermalöl durch alternative Verfahren, z.B. einen separaten Gasbrenner oder Dampf, wesentlich kostengünstiger aufgeheizt werden kann.
Im Gegensatz zu den zuvor genannten Verfahren besitzt die oxytec FLO-P-Anlage folgende Vorteile:
- kein Einsatz von chemischen Wäschern
- 100 % Effektivität unabhängig vom Feuchtigkeitsgehalt der Brüdenabluft
- das Abluftsystem bleibt fettfrei und die Brandgefahr wird reduziert
- individuell einstellbares Dampfpolster in der Friteuse
- niedrige Energiekosten: Stromverbrauch bei einer Industriefriteuse mit 3000 m3/h Primärluft (Brüdenabluft) und 6.000 m3/h Sekundärluft (Raumluft) z.B. 8,6 kWh (ohne Ventilator)
Die Reinigung der Abluft aus Räucheröfen stellt für die Lebensmittelindustrie eine große Herausforderung dar, da die Teerinhalte des Abluftstromes sowohl Biofilter als auch Anlagen zur thermischen Verbrennung dauerhaft schädigen.
Mit der FLO-K-Anlage von oxytec kann die Geruchsemission des Abluftstromes effizient reduziert werden, ohne dass der Teer die Anlage angreift. Die im Abluftstrom enthaltenen organischen Verbindungen werden oxidiert, der im Abluftstrom enthaltene Teer setzt sich in der Anlage und auf den Lampen ab und wird durch einen automatisch und regelmäßig durchgeführten CIP-Waschgang entfernt.
Die bisher installierten Anlagen leisten eine durch zertifizierte Prüfinstitute (z.B. TÜV) bestätigte Geruchsreduktion um 80 bis 90 % und erfüllen damit die jeweiligen gesetzlichen Auflagen.
Auch bei Fettschmelzen stellt die Geruchsbelastung ein großes Problem dar. Wegen des hohen Abluftvolumens werden häufig Biofilter zur Eliminierung der Gerüche eingesetzt. Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse, die mit UV-C-/Ozon-Anlagen bei fetthaltigen Abluftströmen erzielt werden, findet die FLO-K-Anlage auch in diesem Bereich immer mehr Zuspruch.
Insbesondere die On-/Off-Funktion der Anlage, die durch den TÜV bestätigte Effektivität der Geruchsreduktion und der geringe Platzbedarf sprechen für diese Technologie.