Entsorgungsindustrie
Insbesondere in der Entsorgungsindustrie entstehen große, keimbelastete und H2S-kontaminierte Abluftströme. Biofilter arbeiten hier an der Grenze der Belastbarkeit und thermische Nachverbrennungen sind aufgrund der großen Abluftvolumina nur mit sehr hohen Betriebskosten zu betreiben.
Die FLO-K-Anlagen weisen hier zwei wesentliche Vorteile auf:
- Die Abluft ist zu 99,9 % keimfrei.
- Niedrige Betriebskosten: Ein durchschnittlicher Abluftstrom von 20.000 m3/h kann bereits mit ca. 10 Euro/h inklusive Betriebs- und Wartungskosten geruchsneutral gestellt werden.
- Der Schwefelgeruch wird bis unterhalb der Geruchsschwelle reduziert.
Anwendungen:
Kläranlagen
Tierverwertung
Refood/Speiseresteaufbereitung
Müllumschlagplätze
Kläranlagen
Herkömmliche Verfahren zur Eliminierung von H2S-haltiger Abluft in Kläranlagen bestehen aus einem zweistufigen oxidativen Gaswäscher, basierend auf dem Fresenius S-KT-Verfahren. Dadurch ergibt sich nicht nur ein erheblicher Aufwand beim Handling der notwendigen chemischen Mittel, sondern auch bei der Installation des Wäschers und der Pumpen. Dazu kommt noch der hohe Platzbedarf.
Als Alternative bietet sich die FLO-K-Anlage mit nachgeschaltetem Katalysator an, die die teils hohe H2S-Belastung unter den Geruchsschwellenwert bringt. Das im System erzeugte Ozon bewirkt eine dauerhafte Regeneration des nachgeschalteten Katalysators. Entsprechend muss der Katalysatorinhalt weniger häufig ausgetauscht werden.
Der Reinigungseffekt liegt abhängig von der Anforderung bei 90-99,9 %. Die Abluft wird dabei zusätzlich zu 99.9% entkeimt. Eine automatische Reinigungsanlage (CIP-Anlage) verhindert eine Verschmutzung der Speziallampen. Optional kann ein Gaswarngerät eingebaut werden.
Typische Anwendungen bei Kläranlagen:
- Geruch am Austritt von Fäulnistanks
- Geruchsbelästigung an Klärbecken
- üble Gerüche und H2S kontaminierte geschlossene Räume (z.B. Schlammaufbereitungsräume etc.)
- Korrosion an Schaltschränken und elektronischen Bauteilen
- H2S an Pumpenstationen
Tierverwertung
Die Weiterverarbeitung von Fleisch und Knochen zu Tiermehl führt in der Regel zu einer erheblichen Geruchsbelastung in der Umgebung. Biofilter sind der organisch hoch belasteten Abluft kaum gewachsen, vor allem wegen der häufig auftretenden Lastschwankungen. Chemische Wäscher verursachen hohe Betriebskosten, gefährden die Umwelt und sind meist nicht effizient genug.
Die FLO-K-Anlagen erweisen sich auch hier als kostengünstige, umweltfreundliche Alternative mit hoher Effizienz. Gerüche und Keime in der Abluft werden um bis zu 99,9 % eliminiert.
Refood/Speiseresteaufbereitung
Die Weiterverarbeitung von Essensresten aus der Gastronomie führt zu einer starken Geruchsbelastung in der Umgebung der jeweiligen Standorte. Eine FLO-K-Anlage mit nachgeschaltetem Katalysator sorgt hier für eine wesentliche Verbesserung der hygienischen Bedingungen. Die Abluft ist zu 99,9 % keimfrei und die gereinigte Raumluft sorgt für einwandfreie Arbeitsbedingungen.
In einem vorliegendem Gutachten eines zertifizierten Olfaktometrischen Instituts wurde durch eine Geruchsmessung die Effektivität der FLO-K-Anlage beispielhaft belegt.
Müllumschlagplätze
Bei Müllumschlagsplätzen müssen große Luftmengen mit stark schwankender organischer Fracht dauerhaft und möglichst kosteneffizient eliminiert werden. Herkömmliche Verfahren zur Reinigung der Abluft sind in der Regel mit großem Platzaufwand bzw. hohen Betriebs- und Wartungskosten verbunden.
Die oxytec FLO-K-Anlagen weisen neben dem geringen Platzbedarf und der effizienten Geruchsreduktion wesentliche Vorteile auf:
- Die durchströmende Abluft ist zu 99,9 % keimfrei.
- Der gesetzlich erlaubte Höchstwert von 500 GE am Schornsteinaustritt wird eingehalten.
- Niedrige Betriebs- und Wartungskosten: Ein durchschnittlicher Abluftstrom von 20.000 m3/h kann bereits mit ca. 10 Euro/h inklusive Betriebs- und Wartungskosten behandelt werden.
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